Erinnerungen
Teilen Sie Ihre Erinnerungen mit uns, unseren und Ihren Freunden und Verwandten.
Wir freuen uns über Geschichten und Anekdoten und möchten die schönsten Momente mit Ihnen teilen.
Liebe Nadine
Jedes Wort ist zuviel und doch zu wenig.
Wir wünschen dir alle Kraft der Welt, um diesen schweren Verlust zu ertragen.
Wir hoffen, dass du dennoch Trost in den vielen wundervollen Erinnerungen finden kannst.
In liebevoller Verbundenheit
Michelle & Pascal
Lieber Sascha, wir haben uns nicht oft gesehen, erst vor kurzer Zeit kennengelernt und doch fühlt es sich für uns an, als hätten wir einen lieben Freund verloren. Du hast sofort einen Platz in unseren Herzen eingenommen. Wenn Nadine und du euch angeschaut habt, dann hat unser Nadinchen von innen heraus gestrahlt und in euren Augen war die Liebe zu sehen. … und wir wissen ja, die Liebe ist viel stärker als der Tod…
Lieber Sascha , alles Gute für deine Reise, du gehst uns nur voraus…
In herzlicher Verbundenheit
Pia und Edgar mit Familie
Lieber Sascha,
mir sind in den letzten zwei Wochen so viele Sachen aus meiner Kindheit wieder eingefallen. Alles Dinge, die uns irgendwie miteinander verbunden haben. Wir haben uns zwar irgendwann fast aus den Augen verloren, wie das halt so ist, wenn man erwachsen wird und weit voneinander weg wohnt. Aber trotzdem ist da so viel, was mich lächeln oder sogar laut lachen lässt, wenn ich zurück denke.
Ich wohne jetzt ja schon einige Jahre in der Großstadt, aber das Kind in mir vermisst die Zeit auf'm Dorf schon. Und da bist und bleibst du ein riesen Teil von. Wir waren immerhin viele Jahre beste Freunde und haben uns alles erzählt.
Unser größtes gemeinsames Hobby war natürlich Fußball. Wenn ich irgendwo den Namen Gabor Kiraly höre, denk ich an dich. Der war neben Oliver Kahn damals dein Lieblings-Torwart und ganz lange Zeit hast du auch mit Jogginghose im Tor gestanden. Und das obwohl wir ja beide Bayern-Fans sind und er Berliner war! Am tollsten waren immer die Sommerferien. Besonders, wenn Alex und Max da waren und wir von früh morgens bis spät abends nur gekickt haben. Zwei gegen zwei, 1:1-Turniere auf ein Tor mit einem Schiri oder Elfmeterschießen... egal, Hauptsache der Ball rollt. Was eine geile Zeit.
Ganz lange hast du mich jeden Morgen abgeholt, damit wir zusammen zum Bus gehen. Eigentlich die falsche Richtung, auf dem Weg von mir zum Bus kam ich ja bei dir vorbei und nicht andersrum. Aber du warst halt immer pünktlich und ich nicht. Im Winter haben wir dann immer darauf gehofft, dass der Bus nicht kommt, wenn zu viel Schnee lag und einmal sind wir sogar wieder nach Hause gegangen und den ganzen Tag Schlitten gefahren. Hammer. Dass wir den Bus auf dem Weg nach Hause "üver'n dürch" haben fahren sehen, haben wir einfach niemandem erzählt. Lalala, nein nein, der Bus kam nicht. Aber die Kinder aus Offhausen waren in der Schule. Oh... komisch...
Handys gab's damals ja noch nicht (und wir wären auch zu jung gewesen), aber irgendwie mussten wir trotzdem miteinander reden können, ohne direkt von Haus zu Haus laufen zu müssen. Und weil wir ja clever waren, haben wir ein Dosentelefon von Kinderzimmerfenster zu Kinderzimmerfenster gespannt. Eine Meisterleistung der Ingenieurskunst, mussten wir doch irgendwie rund 20 Meter überbrücken und auch noch durch den großen Apfelbaum durch. Böse Zungen behaupten, wir hätten die Schnur nur genutzt, um uns gegenseitig anzuklingeln und dann einfach von Fenster zu Fenster zu sprechen. So ein Quatsch, das Dosentelefon hat funktioniert!
Weil mein echter Bruder damals halt mein doofer großer Bruder war (wie das halt so ist), hatte ich dich. Mit deinen eineinhalb Jahren mehr warst du für mich immer ein weiser Ansprechpartner. Und mit dieser Weisheit hast du mir ja auch damals geholfen, meine erste Freundin zu bekommen! Das klingt immer so blöd, aber ich weiß das wirklich noch, als wenn es gestern gewesen wäre: Wir saßen auf dem Druidenstein, auf der rechten Flanke fast an der Spitze, da ist so eine ganz glatte Stelle mit leichter Einwölbung, wo man richtig gut sitzen konnte, und ich hab dir erzählt, dass ich ein Mädchen aus der Schule toll fand, aber keine Ahnung hatte, wie ich ihr das sagen könnte. Du hattest die zündende Idee: Ich soll sie fragen, ob ich sie was fragen kann. Und zwar, ob sie mir mit einem Mädchen helfen kann, was ich toll finde. Dann sollte ich ihr das Mädchen beschreiben und was ich so toll finde und ihr am Ende eröffnen, dass eigentlich sie gemeint ist. Genial! So hab ich's gemacht und es hat sogar geklappt.
Irgendwann im Bus hast du mir dann erzählt, dass du anfangen wirst bei IKEA zu arbeiten. IKEA, das war damals total magisch für mich. In Siegen das gab's ja erst dann und bis dahin musste man immer nach Köln fahren. Eine Weltreise von Herkersdorf aus. Und jetzt sollte mein bester Freund da das Lager schmeißen. Ich war so stolz auf dich! Und ab da war ein Stop bei dir unten in der Lagerhalle immer fester Bestandteil jedes IKEA-Besuchs, ganz besonders, als ich mir die erste eigene Wohnung in Siegen am einrichten war.
Spätestens als ich dann nach Bonn gezogen bin, hatten wir nicht mehr so viel miteinander zu tun. Und trotzdem musste und muss ich immer wieder an dich denken, weil mich irgendwas an einen unserer unzähligen Insider erinnert. So viele Dinge, ich nie vergessen werde.
Danke Sascha. Du warst der beste beste Freund, den ich mir vorstellen konnte.
Bis wir uns wiedersehen,
Basti
Liebe Angehörige,
möge dieses Kerzenlicht warm und hell flammen, um Ihnen in dieser dunklen und schweren Zeit zu leuchten. Abschied ist der Beginn der Erinnerung und so können Sie auf dieser Gedenkseite zusammen mit Freunden und Bekannten Erinnerungen teilen und seiner gedenken.
Gerne stehen wir Ihnen zur Seite und begleiten Sie auf Ihrem Trauerweg.
In stiller Verbundenheit
Bestattungshaus Giesler


